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Das Glücksexperiment - Lässt sich Glück in der Mimik erkennen? (Praxisreihe Mimik-Analyse)


Am Samstag ist die ARD-Themenwoche "Zum Glück" gestartet. Eine Woche lange geht es rund ums Thema Glück. radioeins hat begleitend dazu in der letzten Woche ein Glücksexperiment begonnen. Drei der Hörerinnen und Hörer haben verraten, was sie glücklich machen würde und das radioeins-Team hat diese Erlebnisse ermöglicht. Ob das Glücksexperiment erfolgreich war und es gelungen ist, die drei glücklich zu machen, habe ich mir danach in den Gesichtern angesehen. Denn Glück lässt sich in der Mimik erkennen.

Zwei Arten von Glück

Wenn es darum geht, Glück in der Mimik zu erkennen, müssen wir zwei Arten von Glück unterscheiden:

    1. Situationsglück
      Situationsglück spüren wir, wenn wir etwas Schönes erleben. Hier sorgt eine bestimmte Situation dafür, dass wir uns freuen. Freude wird bei allen Menschen durch die gleichen Situationen ausgelöst: Wenn wir ein Ziel erreichen, sich ein Wunsch erfüllt oder ein Bedürfnis befriedigt wird. Dabei kann es sich um Ziele, Wünsche und Bedürfnisse handeln, die uns bewusst sind oder auch um solche, die uns nicht bewusst sind. Da es sich bei Freude, um eine Emotion handelt, lässt sich diese Form des Glücks sehr gut in der Mimik erkennen. Denn Emotionen hinterlassen ihre Spuren im Gesichtsausdruck.
    1. Werteglück
      Werteglück hingegen ist das Glücksgefühl, das entsteht, wenn wir in Übereinstimmung mit unseren zentralen Werten leben. Beispiele für Werte sind Familie, Neugier oder Anerkennung. Dieses Glücksgefühl ist eher eine Grundstimmung und deswegen in der Mimik schwerer zu erkennen.

Gestern früh habe ich in meiner radioeins-Kolumne “Der Gesichterleser” (jeden Montag um 8:35 Uhr auf radioeins) die Gesichtsausdrücke der drei "Glücksprobanden" analysiert. Hier können Sie den Videobeitrag zur Sendung anschauen: