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So deuten Sie Flirtsignale richtig (Praxisreihe Mimik-Analyse)


Frauen deuten nur in 18 Prozent der Fälle Flirtsignale richtig, Männer in 36 Prozent. Üben lohnt sich also. Hier trifft es sich gut, dass letzte Woche die neue Staffel der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ gestartet ist. Ein Mann sucht sich aus 22 Frauen seine Traumfrau aus. Am Ende einer jeden Folge verteilt er an seine Favoritinnen jeweils eine Rose. Die Damen ohne Rose scheiden aus. Wer sich im Erkennen von Flirtsignalen üben möchte, der lernt in genau dieser Show sehr viel. Im heutigen Blogbeitrag schauen wir uns eine Auswahl an nonverbalen Signalen an, die Ihnen verraten, dass Ihr Gegenüber Interesse an Ihnen hat.

Achten Sie auf Freude und Interesse in der Mimik

Da wir unsere Gefühle am deutlichsten in unserem Gesicht zeigen, lautet mein Tipp: Vertrauen Sie auf die Signale der Mimik. In der ersten Folge vom vergangenen Mittwoch trifft der Bachelor Oliver zum ersten Mal auf die Kandidatinnen. Wer genau hinschaut sieht, dass er gleich bei der ersten Kandidatin Lisa Marie großes Interesse zeigt. Als er sie aus dem Auto aussteigt, zeigt er echte Freude in seiner Mimik. Das ist sichtbar an den Augen, dort zieht sich bei echter Freude der äußere Augenringmuskel zusammen, die Augen werden dadurch kleiner. Eine Erklärung für die Freude liefert die Gehirnforschung: In Studien wurde nachgewiesen, dass unser Lust- und Belohnungszentrum in unserem Gehirn anspringt, wenn wir jemanden sehen, den wir attraktiv finden.

Direkt auf die echte Freude folgt ein Ausdruck von Interesse, sichtbar daran, dass er die Augenbrauen und Oberlider leicht hochzieht. Mit diesem Gesichtsausdruck vergrößern wir unser Blickfeld, um mehr vom anderen wahrzunehmen. Wenn Sie also Freude oder Interesse bei Ihrem Gegenüber sehen, haben Sie gute Karten bei einem Flirt.

Wenn ER sich am Kinn kratzt, findet er Sie attraktiv.

Die aktuelle Favoritin des Bachelors scheint die Kandidatin Sarah zu sein. Bei ihr hat Oliver zumindest die stärksten Flirtsignale gezeigt. Während des Gespräches mit ihr guckt er immer wieder verlegen zu Boden. Verlegenheit ist, neben Freude und Interesse, ein typisches Signal dafür, dass uns jemand gefällt. Schließlich geht Oliver auf Tuchfüllung mit Sarah. Zur Verabschiedung geht seine Hand in Richtung ihrer Hüfte, das ist eine sehr intime Geste und ein eindeutiges Flirtsignal.

Anschließend kratzt Oliver sich auch noch am Kinn. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass bei Männern in Anwesenheit von attraktiven Frauen Berührungen im Bereich des Bartwachstums deutlich zunehmen. Wenn Sie, liebe Damen, ein Kratzen am Kinn in Kombination mit einem der anderen Signale, wie Freude oder Interesse, bei einem Mann sehen, dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass er Sie attraktiv findet.

Wenn SIE den Kopf neigt, ist der Funke übergesprungen

Der 6er im Lotto unter den Mimiken beim Flirten ist allerdings ein anderes Signal. Dieses Signal haben Lisa Marie und auch Karina gezeigt als sie Oliver gesehen haben: Ein leicht zur Seite geneigter Kopf kombiniert mit echter Freude in der Mimik. Das ist der prototypische Ausdruck, wenn es uns voll erwischt hat. Übrigens zeigt diesen Ausdruck nicht nur die Damenwelt, sondern auch die Herren der Schöpfung verraten so, dass sie sich verliebt haben. Karina sagte es nach dem ersten Treffen mit dem Bachelor selbst: „Es könnte passieren, dass ich mich hier arg verliebe.“ Ihre Mimik sagt: Sie hat sich bereits verliebt.

Flirten ist leicht, wenn man die Signale in der Mimik richtig lesen kann. Wie Sie in Zukunft kein Signal mehr verpassen und auch selbst die richtigen Signale senden, lesen Sie in meinem neuen Buch „Der Liebescode – Wie Sie Mimik entschlüsseln und Ihren Traumpartner finden“. Das Buch erscheint am 13. März im Ullstein Verlag.

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