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Barack Obama im Mimik-Check (Praxisreihe Mimik-Analyse)


Noch bis vor wenigen Monaten wurde US-Präsident Barack Obama als „lame duck“, als lahme Ente, bezeichnet. Im November hatten er und seine Demokraten die US-Kongresswahlen verloren. Seitdem haben die Republikaner die Mehrheit im Kongress und machen es Barack Obama nicht gerade leicht. Davon hat sich Obama vergangenen Mittwoch nicht viel anmerken lassen, als er seine jährliche Rede zur Lage der Nation gehalten hat. Diese Rede habe ich mir für radioeins angesehen und seine Mimik und Körpersprache analysiert.

Damit Sie die Beschreibungen leichter nachvollziehen können, finden Sie hier die drei im Beitrag beschriebenen Gesichtsausdrücke:

Im ersten O-Ton äußert sich Barack Obama zu den Wirtschaftsmaßnahmen im Mittelstand und erklärt die Krise für beendet. Dabei zeigt er diesen Gesichtsausdruck.

Im Standbild schwer zu erkennen: Die Mundwinkel angehoben und der äußere Augenringmuskel leicht angespannt - ein Ausdruck subtiler Freude. Im Standbild schwer zu erkennen: Die Mundwinkel angehoben und der äußere Augenringmuskel leicht angespannt - ein Ausdruck subtiler Freude.

Als er die Kampfansage in Richtung der Republikaner macht, huscht diese Mimik über sein Gesicht.

Die Augenbrauen zusammen und die Oberlippe hochgezogen - ein Signal für Ärger und Abgrenzung. Die Augenbrauen zusammen und die Oberlippe hochgezogen - ein Signal für Ärger und Abgrenzung.

Wenn wir Mimik sauber interpretieren wollen, ist es wichtig, sich einen Eindruck von der Baseline einer Person zu verschaffen. Wie sieht also das mimische Normalverhalten aus? Bei Barack Obama fällt auf, dass er die Augenbrauen-Innenseiten hochzieht, wenn er etwas betont. Ein Ausdruck, der normalerweise für Trauer steht, in diesem Fall aber nicht so gedeutet werden darf.

Das Hochziehen der Augenbrauen-Innenseiten setzt Obama standardmäßig ein, um Worte zu betonen. Das Hochziehen der Augenbrauen-Innenseiten setzt Obama standardmäßig ein, um Worte zu betonen.

Die Bedeutung der Baseline in der Partnerschaft

Ein klarer Blick für die Baseline eines Menschen ermöglicht es uns auch, klarer zu sehen, welche Persönlichkeitsstruktur und Motive jemand hat. Ein Thema, das nicht nur im Berufsleben sondern auch am Anfang einer neuen Liebesbeziehung wichtig sein kann. Denn wie sagt der Volksmund: Liebe macht blind. Um trotz Verliebtheit noch klar zu sehen, ist eine Sache wichtig: Wie unser neuer Partner uns gegenüber auftritt, ist zu Beginn einer Beziehung kein wirklicher Maßstab. Achten Sie besser auf die nonverbale und emotionale Baseline gegenüber anderen: Wie verhält sich Ihre Flamme beispielsweise gegenüber der Bedienung im Restaurant oder gegenüber Freunden? Welche Mimik und welche Emotionen zeigt sie generell am häufigsten? Wie Sie anhand dieser Signale erkennen können, was Sie in einer Beziehung mit der Person erwartet, erfahren Sie ab dem 13. März in meinem neuen Buch: Der Liebes-Code.

Der Liebes-Code