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Mimik beim Flirten – Wie Sie erkennen, ob er/sie auf Sie steht


Wir Deutschen leben nicht gerne alleine. Das Bundesamt für Statistik verzeichnet für das Jahr 2014 einen Anstieg von Eheschließungen und der Geburtenrate. Die Zahl der Scheidungen ist dagegen zurückgegangen. Das wilde Singleleben verliert gegen das Familienleben und die Partnerschaft. Nun ist die Partnersuche aber nicht immer ganz einfach. Die gute Nachricht lautet: Je besser Sie die Mimik Ihres Flirtpartners lesen können, umso höher sind Ihre Erfolgschancen bei der Partnersuche.

Flirtregel Nummer eins lautet: Schauen Sie ins Gesicht! Warum die Mimik beim Flirten entscheidend ist und auf welche Signale Sie dabei achten sollten, lesen Sie in meinem neuen Buch „Der Liebes-Code - Wie Sie Mimik entschlüsseln und Ihren Traumpartner finden“ (Ullstein-Verlag, 14,99 Euro).

Ein paar Tipps gibt es hier schon vorab!

In der neuesten radioeins-Folge "Der Gesichterleser" können Sie sich die Impulse aus diesem Beitrag auch anhören:



Interesse und das Spielen mit den Haaren

Die entscheidende Frage bei jedem Flirt ist: hat der Andere überhaupt Interesse? Im Gesicht erkennen Sie dies daran, dass Ihr Gegenüber die Augenbrauen und Oberlider hochzieht, wenn sie oder er Sie erblickt. Wenn dann noch in diesem Moment die Anzahl der Stresssignale ansteigt, können Sie sich freuen, denn das bedeutet, sie machen Ihr Gegenüber nervös und zwar im positiven Sinne!

Stresssignale sind zum Beispiel ein vermehrtes Blinzeln oder auch die sogenannten Beruhigungsgesten. Hier gibt es geschlechtsspezifische Vorlieben: Frauen spielen gerne mit den Haaren oder einer Haarsträhne. Männer berühren sich, wenn sie eine attraktive Frau sehen, vornehmlich im Bartwachstumsbereich, also an Kinn oder Kiefer. Diese Berührungen lösen im Gehirn eine Ausschüttung von Endorphinen aus, die uns entspannen und die Nervosität zumindest ein bisschen senken können. Beruhigungsgesten sind bei einem Flirt somit ein positives Zeichen.

Der Blickkontakt ist wichtig!

Hilfreich ist es allerdings nicht nur, die Flirtsignale zu erkennen, sondern auch die Signale von fehlender Flirtbereitschaft. Das spart uns wertvolle Zeit bei der Partnersuche. Sie würden schließlich auch keinen Fernseher kaufen, der kein Bild zeigt. Besonders zuverlässig, um dies zu erkennen, ist das Blickverhalten eines Menschen.

Bemerken Sie zum Beispiel, dass Ihr Gegenüber in einem Gespräch immer wieder den Blickkontakt unterbricht und sich möglicherweise sogar körperlich von Ihnen abwendet, haben Sie in den meisten Fällen schlechte Karten. Hat jemand Interesse an Ihnen, dann passiert es hingegen sogar, dass die Peron Ihre Haltung und Mimik unbewusst nachahmt. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass dies nicht nur ein Zeichen von Sympathie ist, sondern das gegenseitige Vertrauen auch fördert.

Echte Freude zeigt Flirtbereitschaft an!

In Feldstudien konnte eine typische Flirtmimik identifiziert werden, die sich bei Frauen und Männern leicht unterscheidet. Im Wesentlichen besteht diese Mimik aus echter Freude und einem stetigen Blickkontakt. Echte Freude erkennen Sie allerdings nicht am Lächeln, sondern an den Augen, dann senkt sich nämlich die Augendeckfalte – das ist die Falte zwischen Oberlid und Augenbraue – und in den Augenwinkeln entstehen die typischen Lachfältchen. Die Augen müssen also mitlachen. Zusätzlich zum Ausdruck echter Freude drehen Männer beim Flirten den Kopf leicht weg, während sie gleichzeitig den Blickkontakt halten. Frauen halten den Kopf zwar ebenfalls leicht abgewendet, senken ihn aber zusätzlich leicht nach unten. Das ist eine Mischung aus Freude und Verlegenheit, die typisch für Frauen beim Flirten ist.

In dieser Flirtmimik zeigt sich sehr schön die für Flirtsituationen klassische innere Ambivalenz zwischen Zu- und Abwendung. Einerseits möchten wir uns dem "Objekt unserer Begierde" nähern (echte Freude und Blickkontakt), andererseits beeinflussen uns Gedanken wie "Hoffentlich bekomme ich keinen Korb!" (Kopf abgewendet). Wenn Sie diese typische Flirtmimik beobachten, haben Sie äußerst gute Chancen darauf näher ins Gespräch mit der Person zu kommen, denn sie ist ein verlässliches Zeichen dafür, dass der andere Sie attraktiv findet.

Wandert der Blick zum Mund ist Küssen erlaubt

Außerdem gibt es noch den sogenannten Dreiecksblick. Dabei wandert der Blick zwischen Augen und Mund hin und her, und bildet so ein Dreieck. Dieser Blick sagt: ich will Dich küssen. Kommen dann noch Beruhigungsgesten dazu, wie zum Beispiel das Berühren von Objekten, einem Schlüsselbund beispielsweise, dann stehen alle Ampeln auf grün für den ersten Kuss.

Mehr Tipps zur Mimik beim Flirten und zur besseren Verständigung in Ihrer Beziehung lesen Sie ab diesem Freitag in meinem neuen Buch „Der Liebes-Code. Wie Sie Mimik entschlüsseln und Ihren Traumpartner finden.“

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